Timothy Speed – Künstler, Filmemacher, Armutsforscher, Buchautor, Aktivist

 

1973 in Middlesbrough / England geboren

Britisch, irisch, österreichischer Herkunft. In England und Österreich aufgewachsen.

Ausbildung in Film und Medien beim Medienkünstler Richard Kriesche an der HTBLA Graz

Seit rund 25 Jahren in Deutschland (Berliner Raum) lebend und arbeitend. Vater von drei Kindern. Lebe mit der feministischen Künstlerin Kaj Osteroth und einem gemeinsamen Kind im Berliner Umland.

Aktuell entsteht der Spielfilm “Transferprotokoll”, der 2021 gezeigt werden soll.

2019/20 Brandenburger Innenministerium drohte meine Einbürgerung im Rahmen des Brexit zu verweigern, wenn ich weiterhin staatliche Stellen wegen der von ihnen durchgeführten Misshandlung von Menschen in Armut kritisiere. Rechtsnational motivierte BeamtInnen stellten mich in amtlichen Schreiben als „gesellschaftsschädlich“ dar. Dies ist der vorläufige Höhepunkt des massiven Rechtsrucks in deutschen Behörden. Ministerpräsident Woidke schweigt weiterhin zu den skandalösen Vorfällen.

2019/20 erschien das Buch “Radical Worker – Vom Recht auf selbstbestimmte Arbeit”, eine Zusammenfassung meiner 20 Jährigen Forschung und Auseinandersetzung mit Arbeit, Armut und Ökonomie.

2018/19 schwere Erkrankung als Folge von jahrelangem Mobbing, Verfolgung und Diskriminierung durch staatliche Stellen, wegen meiner gesellschaftskritischen Arbeit.

2017-18 Arbeit an noch nicht vollendetem Roman, sowie Forschung im Bereich alternativer Ökonomie und Arbeit.

2016 Teilnahme am Kapitalismustribunal in Wien. Anklage von Liz Mohn.

2016 erschien das Buch “Die Physik der Armen”. Eine umfassende Theorie der inneren Dynamik und Ordnung lebendiger Systeme, in dem Versuch eine Gesellschaft zu bauen, die sich nicht am Ding, sondern an der Beziehung orientiert.

2015 erscheinen weitere Essay´s zu Gesellschaft, Armut und Arbeit.

Gemeinsame Initiativen mit Grünen und Linken zur Beendigung von Hartz IV, sowie mit AktivistInnen wie Inge Hannemann und Ralph Boes.

2013 Bewerbung als Intendant des ZDF, um das Fernsehen im Sinne des Menschen umzubauen. Es kam zu fruchtbaren Konflikten mit mehreren öffentlich-rechtlichen Sendern. Anschließend erschien das Buch “Organic Television” indem die Medienvermittlung ganzheitlich überarbeitet wurde.

Kritische Auseinandersetzung mit Liz Mohn. Organic Television besteht ausschließlich aus einem langen Brief an sie persönlich, mit der Aufforderung die Veränderung der Medien endlich zuzulassen.

2012 Pleite im Rahmen des Versuchs eine andere Ökonomie zu leben und zu erforschen. Beginn der Auseinandersetzungen mit Arbeit, Armut und Ökonomie. Erste konfliktreiche, künstlerische Prozesse mit Behörden.

Es erschien das Buch “Stärke in der Armut” in dem versucht wurde einen neuen Blick auf die Dynamik zwischen Erfolg und Scheitern in der modernen Ökonomie zu werfen.

2011 Totalausstieg aus den tradierten Strukturen der Ökonomie und der radikale Versuch einer Neupositionierung als selbstbestimmte Arbeiterin. Es erschien dazu das Buch “Stieren des Weltdesigners” (Roman)

2010 Erste Aktion zum radikalen Umbau der Ökonomie. Ich drohte vor der Zentrale von Red Bull einen Stier zu töten, um das Unternehmen im Sinne der Menschheit umzubauen. Zwei Jahre Auseinandersetzung mit Red Bull in vielen wertvollen Diskursen über die Frage der Partizipation des Menschen in der Ökonomie.

2009 Überwiegend als Sprecher auf Konferenzen unterwegs.

2008 Künstlerische Begleitung eines Konfliktes zwischen einer Adelsfamilie und einem Dorf. (System- und Konfliktforschung)

2007 Starke Auseinandersetzung mit Ökonomie und Management. Gemeinsam mit dem Unternehmensberater Markus Maderner entstand das Buch “Inner Flow Management” über einen humaneren und ganzeitlicheren Ansatz im Management.

2006 Einladung zum Event “Dropping Knowledge”, am größten runden Tisch der Welt, gemeinsam mit Regisseur Wim Wenders, Bianca Jagger, Willem Dafoe, NobelpreisträgerInnen, AktivistInnen usw…

2003 erschien das Buch “Gesellschaft ohne Vertrauen” in dem nach 9.11 gefordert wird die Freiheit in der Krise zu erweitern, statt, wie es später passierte, diese zunehmend in den westlichen Gesellschaften einzuschränken.

Erste Entwicklung von Theorien zu einer humaneren Gesellschaftsstruktur (Fixpunktetheorie)

Begegnungen und Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Politikberater Don E. Beck, der mit unter Nelson Mandela bei der Überwindung der Apartheid beriet. Starke auseinandersetzung mit Bürgerrechtsfragen und Strategien der Entwicklung einer humaneren Gesellschaft.

2001 erschien das Buch “verdammt sexy – Die Mediengestalter in der Krise”, über den Realitätsverlust und die Entfremdung in der Mediengestaltung.

In dem Buch stelle ich dem legendären amerikanischen Medienwissenschaftler Neil Postmann eine Frage: „Herr Postmann, stellen Sie sich einen wirren Traum vor. Wenn ein einzelner Mediengestalter oder Medienkünstler schließlich die Welt als gigantisches Medienprojekt wieder erschaffen würde. Und Sie wären die einzige Person der es möglich wäre diesen Gestalter zu treffen. Und Sie hätten nur eine Frage. Was würden Sie ihn fragen?“
Postmann: „Mit welchem Recht und mit welchem Privileg beanspruchen Sie das Recht die Welt zu gestalten?“

20 Minuten Interview bei der Sendung “Kunststücke” im ORF, nachdem der US Schausspieler Dennis Hopper abgesagt hatte.

Im Rahmen des Zusammenbruchs der New Economy starke Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn von Medien udn Ökonomie, sowie der Suche nach einer menschlichen Antwort.

1997 Umzug nach Berlin

Viele Jahre als Kameramann und Filmemacher (Zeichnetrickfilm) tätig. Produktionen für ARTE und andere Sender.

Sprecher bei der TYPO Berlin

1995-1997 Krankenhausfotograf am AKH Krankenhaus in Wien. Dokumentation von Operationen, Obduktionen usw…

In den 90ern starke Auseinandersetzung mit Mensch, Psychologie und Gesellschaft.

1990 erste öffentliche Aktion als Künstler, vor dem Forum Stadtpark in Graz, mit 17 Jahren. Lesung aus Texten.

Begegnungen und Diskurse mit dem Dramatiker Wolfgang Bauer und dem Dichter H.C.Artmann

1990 Erste Kunstaktion vor dem Forum Stadtpark in Graz

1990 Timothy Speed

Timothy Speed bei Dropping Knowledge 2006

dropping knowledge 2006