“Hochinteressantes literarisches Projekt.” Büro des Österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer “Ein beeindruckendes Lebenswerk.” Programmchef Radio Fritz, Stefan Warbeck “Do is a Magie in der Arbeit” Der Schriftsteller H.C. Artmann 
“Timothy ist ein Provokateur. Und das ist gut so. Nur wenigen Leuten ist es gegeben, so klar und so direkt ins Zentrum von Problemen vorzudringen.” Erich Posselt / Markenberater “Ich danke Ihnen für Ihre klugen, interessanten Texte.” Jean Ziegler, UN Diplomat, Autor
“Endlich ein Autor der eine Meinung hat und mutig genug ist, diese auch auszudrücken.” Roman Pachernegg / Filmemacher  “Alles was Du tust ist richtig. Keiner weiss das besser als Du.” Rene Schweizer, Kabarettist.
Organic Television von Timothy Speed Inner Flow Management von Timothy Speed und Markus Maderner Gesellschaft ohne Vertrauen von Timothy Speed Intima - Die wahren Kräfte des Marktes von Timothy Speed Stärke in der Armut von Timothy Speed Stieren des Weltdesigners von Timothy Speed Verdammt Sexy - Die Mediengestalter in der Krise von Timothy Speed
Der     Künstler,     Forscher,     Arbeits-     und     Armutsaktivist Timothy    Speed    entwickelt    seit    Jahren    neue    Grundlagen einer   human   und   ökologisch   orientierten   Ökonomie.   Seine Arbeit   zeigt,   wie   ein   “next   step”   in   der   Weiterentwicklung des Kapitalismus, sowie der Arbeit aussehen könnte. In    fruchtbaren    Konflikten    mit    Unternehmen    und Behörden   lebt   er   eine   neue   ArbeiterIn   vor,   und   zählt   zu   den Pionieren   in   der   neuen   Arbeits-   und   Armutsforschung.   Sein Werk   zeigt   auch   neueste   Erkenntnisse   in   Themenfeldern, wie    dem    Bedingungslosen    Grundeinkommen,    oder    die Folgen     der     künstlichen     Intelligenz.     Darüber     hinaus beschäftigt   er   sich   intensiv   mit   den   strukturellen   Ursachen des   Verlustes   an   Realität   und   Diversität   in   politischen   und ökonomischen Systemen.
"Ich halte die empirische und wirtschaftstheoretische Untersuchung von selbstbestimmter Arbeit, wie sie Herr Timothy Speed unternimmt, für sehr sinnvoll. Konflikte mit dem konventionellen Verständnis von Arbeit als Lohnarbeit dürfen dabei nicht ignoriert werden." Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Vizepräsident des Club of Rome
Kapitalismustribunal 2016
über die arbeit
20 Jahre Arbeits- u. Armutsforschung
soziale, ökologische und kulturelle Projekte
“Es ist essenziell zu begreifen, dass die Grundlage unserer heutigen Ökonomie auf einem simplen Trickbetrug beruht, der aus einem Gewaltakt eine scheinbar erstrebenswerte Handlung konstruiert, die zugleich den Menschen vom Bezug zur Wirklichkeit abspaltet und psychologisch korrumpiert.” “Arbeitslosigkeit ist der Mangel an Bezug des eigenen Handelns. Es ist nicht das Handeln, welches in der Erwerbslosigkeit aufhört, vielmehr wird einem der „relevante Bezug“ genommen. Man geht mit den Erwerbslosen nicht in Beziehungen und akzeptiert ihre Beiträge nicht, verweigert Ausgleichsprozesse mit ihnen.” “Der Erfolgsdruck muss immer zum Fake führen, weil der Kern des Erfolges nicht real ist.     Wenn wir in einer Welt der komplexen Probleme leben, können wir uns nicht auf eine Arbeitsweise beziehen, die in erster Linie Komplexität ausschließt.”
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ADRESSE Berlin / Wien Atelier Timothy Speed Straße zur Eiche 10 04916 Schönewalde
Aktuell finden die Dreharbeiten zu dem Spielfilm (Dokudrama) Transferprotokoll statt, der 2021 erscheinen soll. Darin geht es um die tieferen Hintergründe und Zusammenhänge der Armut im Kapitalismus, sowie um die grundlegende Kritik am menschenverachtenden Umgang des Staates mit Menschen in Armut.  Der Film zeigt mit viel Humor und Provokation einen Weg in eine andere Ökonomie.
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ein film von
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timothy speed
Timothy Speed
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ADRESSE Atelier Timothy Speed ℅ Osteroth Lindenstrasse 113 10969 Berlin
D er        1973        geborene        britisch- österreichische    Künstler,    Forscher    und Schriftsteller   Timothy   Speed   beschäftigt sich     in     seinen     Essays,     Performances, sozialen     Projekten     und     literarischen Arbeiten        mit        der        Rolle        von selbstbestimmten,     unangepassten     und kreativen    Menschen    in    wirtschaftlichen und       staatlichen       Strukturen.       Dabei entschlüsselt er gesellschaftliche Codes. In   seiner   Kapitalismuskritik   werden die    Grundlagen    einer    kreativeren    und humaneren     Gesellschaft     erforscht.     Er setzt     sich     mit     Veränderungs-     und Entwicklungsprozessen   auseinander,   löst diese     mit     ungewöhnlichen     Ansätzen selbst   aus,   oder   begleitet   sie.   Gerade   in Zeiten,    in    denen    Individualismus    von Angst       verdrängt       wird       und       ein übertriebenes     Sicherheitsbedürfnis     die kreativen    Potenziale    und    notwendigen, krisenhaften     Bewusstwerdungsprozesse verhindert,   bekommt   seine   Arbeit   hohe Relevanz und Bedeutung. Viele     Jahre     hat     er     die     inneren Mechanismen    von    kreativen    und    freien Gesellschaftsordnungen    untersucht    und entwickelte       2003       in       dem       Buch »Gesellschaft      ohne      Vertrauen«      eine eigene    Theorie    dazu,    wie    die    Teilhabe vielfältiger,      kritischer,      unangepasster Menschen    in    einem    System    gefördert werden   kann   und   weshalb   dies   für   die Realitätskompetenz                             und Entwicklungsfähigkeit    einer    Gesellschaft entscheidend   ist.   Später   entwickelte   er   in “Die    Physik    der    Armen”    ein    komplett neuartiges    Verständnis    von    lebendigen Systemen in Politik und Wirtschaft. Er   zählt   zu   den   Pionieren   im   Bereich der                                »systemkreativen« Gesellschaftsgestaltung        und        eines authentischen   »Diversity-Managements«. In   seinen   Ansätzen   wird   die   Gesellschaft nicht   mehr   aus   von   Eliten   gesteuerten, halb     bewussten,     politischen     Ritualen gestaltet,      sondern      in      individuellen Prozessen    ergründet    und    umfangreich diskutiert.   Die   Bedeutung   kreativer   und systemischer Intelligenz wird erlebbar. Dafür      braucht      es      laut      Speed IndividualistInnen     und     Menschen,     die sich    subjektiven    und    inneren    Impulsen hingeben,   welche   die   Strukturen   auf   der Werte-,    Wissens-    oder    Identitätsebene, durch   neue   Perspektiven   oder   Irritation ausreichend          destabilisieren,          um Entwicklung    und    echte,    demokratische Prozesse zu fördern. Darum   spricht   er   von   einem   Recht auf     Krise     und     fordert     ein     positives Verständnis          von          abweichendem Verhalten,    um    komplexere    Ordnungen entstehen                   zu                   lassen. Wirtschaftswachstum    tauscht    er    gegen Gestaltungskraft,    weil    die    Frage,    was Menschen   individuell   im   Leben   gestalten können,   mehr   über   den   realen   Wohlstand in      einer      Gesellschaft      aussagt      und negative    Erfahrungen    nicht    entwertet, sondern integriert. Bereits   im   Jahr   2000   analysierte   er in    »Verdammt    Sexy«    die    Probleme    für Wirtschaft   und   Gesellschaft,   die   aus   zu viel     Konformismus     und     Zwang     zum Harmlosen    und    Glücklichen    resultieren. Mit     dem     legendären     amerikanischen Medienforscher   Neil   Postman   diskutierte er    die    Frage,    mit    welchem    Recht    die Medienmacher    die    Realität    gestalteten. Schon   hier   zeigte   sich   seine   Suche   nach der      authentischen      Gestaltung      einer Gesellschaft   und   nach   neuen   Strukturen, welche      diese      begünstigten.      Später entwickelte   er   mit   dem   Managerberater Markus      Maderner      eine      der      ersten Managementmethoden,    welche    bewusst die   Komplexität   nicht   reduziert,   um   das Management    scheinbar    zu    erleichtern, sondern   die   Vielfalt   sucht   und   integriert, also    lernt,    damit    zu    arbeiten.    Dadurch kann    näher    an    der    Realität,    näher    am Menschen       gestaltet       werden       und automatisierte       Strukturen,       die       zu gigantischen         Nebeneffekten,         wie Umweltzerstörungen,       Ignoranz       oder sozialen      Problemen      führen,      werden durch    die    in    dem    Buch    »Inner    Flow Management«     entwickelten     Haltungen von      einer      bewussteren      Form      der Unternehmensführung     abelöst.     Speed zeigt    auch    auf,    wie    erst    durch    das      Amateurhafte,    Persönliche,    Angreifbare und    Subjektive    echte    Innovations-    und Entwicklungsfähigkeit    möglich    wird,    da die      überprofessionalisierte      Wirtschaft sich   in   ihrem   Zwang   zur   Simplifizierung und    zum    normierten    Verhalten    selbst von    der    Quelle    neuer    und    unmittelbar realistischer   Einsichten   abschneidet.   Für Bewegung                                notwendige Entwicklungsenergie     geht     in     zu     viel Ordnung verloren. Aus    diesen    Überlegungen    heraus versuchte   Speed   2010   selbstbeauftragt, als   Künstler   das   Unternehmen   Red   Bull umzugestalten.      Er      drohte      vor      der Zentrale   in   Fuschl   einen   Stier   zu   töten, um         einen         subjektiven         Prozess auszulösen,     in     dem     die     Beziehung zwischen   Unternehmen   und   Mensch   neu verhandelt   werden   sollte.   Er   wollte   sehen was   passiert,   wenn   ein   Individuum   sich mit       allen       Aspekten       der       eigenen Persönlichkeit   in   die   Wirtschaft   einbringt, diese          komplizierter,          komplexer, vielfältiger   macht   und   sich   zugleich   im Dienst         der         Innovations-         und Realitätskompetenz          weigert,          ein geschmeidiges,        ein        einordenbares Produkt     zu     werden.     Weil     er     in     der subjektiven    Differenz,    im    Nicht-    oder Missverstehen,        im        unangepassten Verhalten,    die    Chance    der    Erweiterung der             Existenz             und             der Lebenswirklichkeiten         sieht.         Darin entwickelte   er   ein   neues   Verständnis   von Markt und Ökonomie. Zitat   Speed:   »Für   eine   Woche   waren die    Leute    bei    Red    Bull    gespalten.    Sie wussten   nicht,   ob   sie   als   Mensch   oder   als Funktion    auf    mein    Handeln    reagieren sollten.   Ich   hatte   das   Gefühl,   dass   der Mensch   in   ihnen   mit   mir   den   Stier   töten wollte,      während      der      Anwalt,      der Milliardär,    der    Manager,    der    aus    ihnen sprach,   dies   um   jeden   Preis   verhindern musste.    In    dieser    Woche    gehörte    das Unternehmen    allein    dem    an    der    Welt zweifelnden    Menschen.    Der    Gewissheit, dass     jeder     von     uns     einen     Konzern bezwingen,     gestalten     und     verändern kann.« In    einer    Welt,    in    der    sich    Firmen durch   einseitige   Kommunikation   in   der Werbung            und            hierarchischen Machtstrukturen      dem      Bewusstwerden jener Verstrickungen, jener verborgenen
Zusammenhänge,     jener     Auswirkungen verweigern,     an     denen     immer     mehr Menschen   leiden,   kann   Arbeit,   Staat   und Gesellschaft   vom   Persönlichen   nicht   mehr getrennt    werden,    ist    alles    mit    allem    in Beziehung.    Hier    lebt    Speed    eine    Form radikaler     Beziehungsfähigkeit     mit     der Gesellschaft   und   den   Unternehmen   und stellt            sich            den            sensiblen Wahrnehmungen,       dem       persönlichen Schmerz.    Dies    betrachtet    er    auch    als Grundlage       der       Entwicklung       eines anderen,         wesentlich         kreativieren, humaneren     Marktes.     Dabei     entstehen neue      Lebensräume      aus      subjektiver Kommunikation   in   Welten   kommerzieller Gleichschaltung.    Für    ihn    ist    dies    die Grundlage     innovativer     Wertschöpfung, Authentizität   und   Menschlichkeit.   Somit wird   durch   die   eigene   Sperrigkeit   mehr Entwicklungspotenzial    in    der    Wirtschaft vorgelebt    und    dient    so    als    Grundlage neuer      Märkte.      Speed      forderte      den Konzern      heraus,      sich      durch      den Menschen     hindurch     komplexeren     und freieren         Ordnungen,         Weltbildern, Möglichkeiten   zu   stellen.   Um   seine   Arbeit an   Red   Bull   zu   vertiefen,   auf   der   Suche nach   einer   neuen   Haltung   zur   Wirtschaft, zog    er    für    drei    Jahre    in    ein    Zelt    und schrieb      den      Roman      »Stieren      des Weltdesigners»,   in   dem   eine   Gruppe   von Individualisten   in   einem   Bus   zu   Red   Bull fahren,   um   selbst   zur   Krise   zu   werden. Damit     sie     wieder     selbstbestimmt     ihr Leben   gestalten   können,   sich   durch   sie hindurch    eine    komplexere,    vielfältigere Ordnung   ausdrücken   kann,   in   der   auch Probleme     sichtbar     und     Beziehungen gestaltbar    werden.    Sie    eben    nicht    in Kommerzwelten    ihre    Integrität    verlieren und   von   einer   vermeintlichen   Krise   vor sich   her   getrieben   werden.   Speed   lebte mit     einer     wertvollen     Herde     Alpakas zwischen     frei     lebenden     Wölfen     und erforschte    dabei    den    Kapitalismus    und die Bedeutung von Verlust. Timothy   Speed   entspricht   in   seiner Arbeit   nicht   traditionellen   Vorstellungen von   Literatur,   Wissenschaft   oder   Kunst. Er    bricht    aus    den    klassischen    Grenzen der   Kunst   und   Wissenschaft   aus,   macht sich    angreifbar,    um    den    Blick    für    das Neue und Unmittelbare zu schärfen. Da      Speed      mit      seiner      eigenen Existenz   versuchte,   eine   neue   ArbeiterIn vorzuleben,   die   sich   der   Simplifizierung und    Effizienzsteigerung    verweigert,    um die   Zerstörung   der   Vielfalt   zu   stoppen, war   es   nur   logisch,   dass   er   dabei,   in   einer auf    Effizienz    ausgerichteten    Wirtschaft pleite   ging   und   somit   auch   für   den   Staat zu    positivem    Sand    im    Getriebe    wurde. Vom    Arbeitsamt    schikaniert    und    völlig verarmt,   schrieb   er   den   Essay   »Stärke   in der   Armut«,   in   dem   er   die   zweifelhaften Hartz      IV      Gesetze      im      Namen      der Kunstfreiheit     aushebelte     und     seinen fehlenden        Gehorsam        zu        einem Wirtschaftsförderungsprogramm   erklärte. Damit      brachte      er      die      amtierende        Ministerin   Andrea   Nahles   in   Bedrängnis und         gab         den         Armen         eine Wirtschaftskompetenz   zurück,   die   ihnen strukturell in der Armut genommen wird. Durch   seine   selbstbestimmte   Arbeit von           wird           ein           veränderter Verantwortungsbegriff      definiert.      Das Individuum     steht     nicht     mehr     nur     in Verantwortung           gegenüber           den unmittelbaren      Pflichten      des      Alltags, sondern   muss   auch   die   Welt,   das   Innen und   das   Außen,   das   Persönliche   und   das Allgemeingültige   integrieren   und   in   ein dynamisches       Gleichgewicht       bringen. Verantwortung   wird   somit   erst   über   die Aufforderung          zur          unmittelbaren Beziehungsarbeit    konkret,    was    Formen von     »Scheinverantwortung«,     wie     der Gehorsam      gegenüber      unreflektierten Regeln oder Autoritäten aushebelt. Speed   lebt   vor,   wie   radikal   das   in der     Praxis     ist.     Sowohl     Institutionen, Unternehmen,   aber   auch   der   Staat   wird bei     der     authentischen     Verantwortung gepackt.     Das     Individuum     kann     die Struktur   im   Sinne   von   Menschlichkeit   und Innovationsfähigkeit   aufbrechen.   In   dem Versuch   Verantwortung   zu   übernehmen, geriet   Speed   darum   ständig   in   Konflikt mit Institutionen und Systemen. Im     September     2014     wurde     der Roman   »Stieren   des   Weltdesigners«   vom Markt    genommen.    Der    Verlag    fürchtete die    Klage    eines    Konzerns.    Der    Autor sollte    sich    dem    Diktat    der    Wirtschaft fügen. Während    dieser    Tage    der    Zensur schrieb   Speed   den   Essay   »Intima«,   indem er   sich   mit   den   unbewussten   Kräften   des Marktes     und     der     Verweigerung     von umfassender     Beziehung     befasste.     Er versuchte   über   seine   Theorie   der   Sphären eine      Sprache      zu      entwickeln,      die ausdrückt    weshalb    Menschen    in    Zeiten großer           Veränderungsnotwendigkeit, angesichts   der   ökologischen,   kulturellen, sozialen,      wirtschaftlichen      Krisen,      in Schwäche    und    Passivität    erstarren    und dabei    jede    Irritation,    alles    Neue    und Fremde      meiden,      somit      durch      ihre Anpassung    an    den    Markt    Entwicklung blockieren. Damit     zeigte     er     einen     zentralen Betriebsfehler   des   Kapitalismus   auf,   der die   Lähmung   der   kreativen   Kräfte   einer Kultur        bewirkt,        sowie        Realitäts- kompetenz    reduziert,    der    Kapitalismus darum    am    Ende    immer    zur    schwachen Planwirtschaft     der     großen     Strukturen führt und freie Eigeninitiative abbaut. E   r     entschlüsselt   die   durch   Kapitalismus   und Rationalismus   entstehende   Trägheit   der Massen.    Wie    die    im    Markt    verordnete, systematische          Verhinderung          des Authentischen,   des   freien   Ausgleichs   und der        unmittelbaren,        funktionslosen Begegnung     zwischen     Menschen.     Was auch    moralische    Erosion    bedeutet.    Die Abspaltung           vom           unmittelbaren Geschehen,   um   Produkthaft   zu   bleiben, weil   sich   scheinbar   nur   davon   der   eigene Wert ableiten lässt. Er   antwortet   darauf   mit   einer   neuen Physik    des    Individualismus,    einem    vom Bürgertum          ausgehenden,          neuen Gesellschaftsdesign,     als     Disziplin     für jeden Menschen.  Die   NGO   »Dropping   Knowledge«   lud Speed         2006,         gemeinsam         mit bedeutenden          Intellektuellen          und Künstlern   wie   Wim   Wenders,   Hans-Peter Dürr,     Jonathan     Meese,     Masuma     Bibi Russel     oder     Bianca     Jagger,     an     den größten   runden   Tisch   der   Welt   ein,   um die     100     bedeutendsten     Fragen     der Menschheit zu beantworten. Eine     Zeit     arbeitete     er     für     die Organisation         des         amerikanischen Präsidentenberaters    Don    Edward    Beck, der Nelson Mandela, nach der Theorie     von     Clare     Graves,     in     der Überwindung der Apartheid beriet. Als   Speaker   spricht   Speed   vor   Top- Managern,   begleitet   Prozesse,   provoziert und regt zum Nachdenken an.

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ESSAY, ROMAN, NEUE KONZEPTE
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Verdammt Sexy - Die Mediengestalter in der Krise von Timothy Speed
Anfang     2019     wird     das umfassende       Werk       von Timothy    Speed    zu    Arbeit, Ökonomie    und    Armut,    in einer      größeren      Werks- schau   mit   neuem   Buch   und einem   Dokumentarfilm   der breiten            Öffentlichkeit präsentiert.   Der   Film   wird bei      mehreren      Festivals laufen.   Weitere   Infos   dazu ab Oktober 2018.
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